Haltbarkeit
OP-Masken bestehen typischerweise aus mehreren Lagen (meist drei) Vliesstoff sowie Einwegmaterialien wie Polystyrol und Polyethylen.
Da OP-Masken nicht teuer sind, sind sie nicht besonders langlebig. Daher kann es sein, dass OP-Masken leicht reißen oder zerknittern. Wenn Sie nicht aufpassen, kann eine OP-Gesichtsmaske leicht beschädigt und unbrauchbar werden. Dies ist der Hauptgrund, warum die meisten OP-Masken normalerweise nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind.
Einwegmasken wie Atemschutzmasken werden ebenfalls aus Vliesstoff hergestellt, sind jedoch dicker und stärker als chirurgische Masken. Aus diesem Grund sind sie wiederverwendbarer als chirurgische Gesichtsmasken. Aber was noch wichtiger ist: Atemschutzmasken sind aufgrund ihrer höheren Haltbarkeit auch wirksamer.
Schutz
Chirurgische Masken sitzen locker auf dem Gesicht und hinterlassen normalerweise Lücken an den Seiten oder an der Unterseite. Bei ungefährlichen Anwendungen beeinträchtigt dieser lockere Sitz die Wirksamkeit chirurgischer Masken nicht wesentlich. Bei Anwendungen im Gesundheitswesen (z. B. Chirurgie, Zahnmedizin) können diese Lücken jedoch den Schutz vor Tröpfchen und Spritzern verringern.
Daher empfehlen wir Gesichtsmasken, die Mund und Nase vollständig bedecken – ohne Lücken – für Anwendungen, bei denen das Risiko einer Tröpfcheninfektion gering ist. In der Lebensmittelindustrie beispielsweise besteht der Hauptzweck des Tragens einer Maske darin, zu verhindern, dass die Atememissionen eines Arbeiters Lebensmittel verunreinigen. Eine chirurgische Gesichtsmaske reicht für diesen Zweck aus.
Anders verhält es sich bei Anwendungen, bei denen das Übertragungsrisiko hoch ist, wie etwa im Gesundheitswesen. Ein Zahnarzt arbeitet beispielsweise sehr nah an Mund und Nase des Patienten. Bei zahnärztlichen Eingriffen besteht ein hohes Risiko, dass Speichel und andere Körperflüssigkeiten entweder als große Tröpfchen oder als Aerosole mit kleinen Partikeln in die Luft gesprüht werden.
In diesem Fall ist eine Atemschutzmaske die viel bessere Wahl. Atemschutzmasken liegen enger am Gesicht an und hinterlassen kaum oder gar keine Lücken, durch die Partikel gelangen können. Darüber hinaus bieten Atemschutzmasken eine bessere Filterung als OP-Masken und schützen den Träger dadurch besser vor luftgetragenen Schadstoffen.
Komfort
Sowohl OP-Masken als auch Einweg-Atemschutzmasken können nach längerem Tragen unbequem werden. OP-Masken sind jedoch aufgrund ihrer lockereren Passform und der weicheren Materialien insgesamt angenehmer.
Atemschutzmasken hingegen fühlen sich nach einer gewissen Zeit meist zu einschränkend an. Aus diesem Grund ziehen die meisten Menschen das Tragen von OP-Masken vor, es sei denn, sie führen risikoreiche Anwendungen durch.
Dennoch können beide Masken bequem sein, wenn Sie wissen, wie man eine Gesichtsmaske richtig trägt. Die Maske sollte eng an Ihrem Gesicht anliegen (aber nicht zu eng) und der Nasendraht sollte genau richtig gebogen sein. Sie können Unbehagen auch vermeiden, indem Sie das Gummiband mit einem Maskenhaken am Hinterkopf statt an den Ohren befestigen.





